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Sardinien - 25. April - 1. Juni 2018

Am Mittwoch 25. April um 12:00 fahren wir mit der Fahrgesellschaft Mobylines von Bonifacio nach Santa Teresa Gallura auf Sardinien. 

Von Santa Teresa Gallura fahren wir 30km nach Palau und besichtigen die Site Capo d’Orso eines der Wahrzeichen von Sardinien. In Palau kaufen wir anschliessend in einem TIM-Shop eine Prepaid Datenkarte für Italien. 


Von Palau fahren wir an die Westküste und stoppen beim Campingplatz Bai Blu La Tortuga. Unser Stellplatz ist unmittelbar am Sandstrand. 



Camping La Tortuga/Aglientu, 25.4.18 – 26.4.18 

Bereits nach einer Nacht verlassen wir den Campingplatz La Tortuga wieder, weil das geöffnete Sanitärgebäude ungefähr 400m vom Stellplatz entfernt und die Stromstärke vom Elektroanschluss sehr klein ist. Wir fahren Richtung Süden und Sassari weiter. Von Sassari fahren wir 15km ins Landesinnere zur Basilica della Santissima. 

Nach der Besichtigung fahren wieder an die Küste zurück zum Campingplatz Laguna Blu in der Nähe von Alghero. 


Camping Laguna Blu/Alghero, 26.4.18 – 1.5.18

Im Campingplatz Laguna Blu stoppen wir erstmals für mehrere Tage am gleichen Standort. Der Campingplatz liegt in unmittelbarer Nähe von Fertilia und ca. 6km vom sehr schönen Ort Alghero entfernt.

Mit unseren Bikes fahren wir am Freitagmorgen den 27. April nach Porto Conte und nach dem Mittagessen besichtigen wir die Stadt Alghero. Alghero ist einer der Hotspots der sardischen Westküste und wirklich sehr sehenswert.





Eindrücke vom schönen Alghero 

Am 28. April fahren wir ein weiteres Mal in Richtung Porto Conte und kurz davor zweigen wir in Richtung Capo Caccia ab. Nach 20km Fahrt treffen wir beim Capo Caccio ein und hier befindet sich die Grotta di Nettuno. Die Grotta ist auch ein Hotspot von Sardinien, aber wir haben auf unseren Reisen schon einige Grotten besichtigt und verzichten auf einen Besuch.


Leuchtturm beim Capo Caccia
  

Unterwegs sehen wir ein schönes Feld mit vielen Mohnblumen

Nach 5 Tagen mit sehr gutem Wetter und angenehmen Temperaturen verlassen wir bei Regen den Campingplatz Laguna Blu in Alghero. Über Nacht hat ein Tiefdruckgebiet Sardinien und Korsika erreicht und die Wetterprognosen sagen mehrere Tage schlechtes Wetter und Regen voraus. Bei gutem Wetter hätten wir unterwegs Bosa Marina besichtigt – bei Dauerregen macht eine Besichtigung keinen Spass. Wir fahren bis in die Nähe von Oristano weiter und stoppen im Camping Spinnaker in Torre Grande. 


Camping Spinnaker/Torre Grande, 1.5.18 – 2.5.18

Demnächst sind wir einen Monat mit Nordy in Korsika und Sardinien unterwegs. Es ist Zeit für ein erstes Fazit.

Positiv: Landschaftlich ist es auf den beiden Inseln sehr schön. Vom 13. bis 30. April hatten wir warmes und sehr schönes Wetter. Ab Dienstag 1. Mai hat das Wetter wegen einem Tiefdruckgebiet über Nordafrika extrem geändert ….. das Tief dreht aktuell über Sardinien und es soll bis Samstag 5. Mai weiterregnen! 
 

Negativ: leider sind während der Vorsaison nur sehr wenige Campingplätze geöffnet und somit ist die Suche von einem geeigneten Stellplatz nicht immer einfach. Auch die Stromstärken der Elektroanschlüsse sind immer wieder eine grosse Überraschung. Viele der Campingplätze in Sardinien stellen nur 3-4 Ampere zur Verfügung und dies ist definitiv zu wenig für den Wasserkocher oder die Elektrokochplatte …. In Korsika waren die Stromanschlüsse kein Problem, aber hier in Sardinien sind die Elektroanschlüsse meist unbrauchbar. Sogar in Kroatien war die Elektroinfrastruktur meist viel besser ….. Für den Schreibenden war dies der erste und wohl auch letzte Besuch in in Sardinien und Süditalien ….. Die Campingplätze können nicht mit denen im Südtirol - auch Italien - verglichen werden …… Auch der Satellitenempfang ist in der Zwischenzeit in Is Pillonis wegen dem schlechten Wetter nicht mehr möglich ….. Frust pur für den Schreibenden ……..


Camping Il Ruscello/Is Pillonis, 2.5.18 – 3.5.18

Nach 2 Tagen mit Dauerregen ist das Wetter im Südwesten von Sardinien wieder etwas besser und ohne Niederschläge. Wir fahren Richtung Südosten von Sardinien und stoppen im Zentrum von Cagliari, damit wir unseren Vorrat an Nespresso Kapseln ergänzen können. Auf dem Navi sehen wir, dass es einen Stellplatz in Zentrumsnähe haben soll. Wir fahren den Stellplatz an und erhalten um die Mittagszeit einen Platz mit Elektrizität. 


Stellplatz Cagliari, 3.5.18 – 4.5.18 

Ausgerüstet mit einem Stadtplan von Cagliari und unserem Sardinienbuch marschieren wir kurz nach der Ankunft ins Zentrum. Wir besichtigen die Quartiere di Castello und gehen zum Abschluss noch einen Business Lunch (Salat, Octopussi) essen.




schöne Altstadt von Cagliari

Amphitheater von Cagliari

Wir verlassen Cagliari nach einer ruhigen Nacht auf dem bewachten Parkplatz/Stellplatz wieder und fahren an die Costa Rei an der touristischen Ostküste von Sardinien. Wir treffen um die Mittagszeit beim Campingplatz Capo Ferrato ein und können unter mehreren Möglichkeiten einen Stellplatz auswählen. Der Campingplatz liegt direkt am Sandstrand der Costa Rei. Innerhalb vom Campingplatz hat es ein Restaurant, einen kleinen Market und das Betreiber Ehepaar ist sehr freundlich und hilfsbereit. Es ist Anfang Mai und gegen Abend sind bereits alle Stellplätze belegt! In den Beurteilungen der Apps von ACSI und ADAC haben wir gelesen, dass der Campingplatz jeweils bereits im Mai sehr gut belegt sei und eine frühzeitige Reservation sinnvoll und empfehlenswert ist.



Camping Capo Ferrato/Costa Rei, 4.5.18 – 14.5.18

Gegen Abend vom 4. Mai besuchen wir mit der Chefin eine sardische Imkerfamilie mit vielen Bienenvölkern und wir sehen wie der Honig gewonnen wird. Die Imkerfamilie produziert und verkauft verschiedene Honigsorten, darunter einen Haselnusshonig, welcher gemäss Anita spitze sein soll  …….

Die Costa Rei im Südosten von Sardinien ist ein sehr schöner Küstenabschnitt mit einem schönem Sandstrand. Am 10km langen Strand fühlt man sich wie in der Karibik - keine Betonburgen oder grosse Hotels und der Sandstrand ist öffentlich. Das Meerwasser ist bei unserem Aufenthalt bereits ca. 20 Grad. 



am Sandstrand in Cala Pira - mit dem Bike 10km gefahren

Am Abend von unserem 3. Tag im Camping Capo Ferrato stoppt ein Womo mit Walliser Kennzeichen vis à vis von unserem Stellplatz …….  Anita ist wie immer neugierig und fragt, ob die neu ankommenden Walliser französisch sprechen – oh nein, dass ist ja Gody einer der beiden Musiker von unserem 60. Jahr Geburtstagsfest im 2014 ….. Welch ein Zufall, dass wir uns hier wieder treffen!! 


Selfie mit Gody und Bea


Sonnenaufgang beim Camping Capo Ferrato – das Bild hat Gody gemacht

Nach 10 Tagen «vacanze» an der Costa Rei wollen wir noch weitere Sehenswürdigkeiten von Sardinien besuchen. Wir fahren im Osten der Insel knapp 100km über die SS125 in Richtung Olbia nach Tortoli. Unterwegs zeigt der Kilometerzähler von Nordy 100’000km an, welche wir in den letzten 8 Jahren gefahren sind.

Wir stoppen in der Nähe von Tortoli und Arbatax im Camping Cigno Bianco.


Camping Cigno Bianco/Tortoli, 14.5.18 – 17.5.18

Im Camping Cigno Bianco in Tortoli treffen wir weitere Oberwalliser ….. neben unserem Womo stehen Walter und Lily von Zermatt/St. Niklaus. Walter ist der Schwager von Egon, einem der vielen Vetter von Anita, bzw. der Bruder von Egon’s Frau Doris. Die Welt ist wirklich sehr sehr klein ……… Während unserem Aufenthalt im Camping Cigno Bianco haben wir mit Walter, Lily, Gody und Bea zweimal ein Apero und «Hängert unter Wallisern». Das Gruppenbild vom zweiten Apero wurde am Abend vom 16. Mai aufgenommen.

 

Am 17. Mai verlassen Walter und Lily den Camping Cigno Bianco und auch wir beide brechen unsere Zelte ab und fahren 10km weiter nach Arbatax zum Camping Telis. Der Camping Telis wurde uns von anderen Womolisten als einer der schönsten von Sardinien empfohlen …. Der Schreibende muss diesen Campingplatz besichtigen. Fazit: der Campingplatz liegt sehr schön mit privatem Sandstrand und die Sanitäreinrichtungen sind für Sardinien absolut top ….. die Preise sind jedoch demensprechend und mit der ADAC-Card sind nur bestimmte Stellplätze ohne Schatten möglich. Ein Wechsel zu einem Komfortplatz mit Schatten würde fast das doppelte vom günstigen ADAC-Stellplatz kosten! Wir bleiben auch ohne Schatten 3-4 Tage hier in Arbatax …………… 



Camping Telis/Arbatax, 17.5.18 – 21.5.18

Nach vier Tagen auf dem Garagendach vom Camping Telis verlassen wir Arbatax am Pfingstmontag 21. Mai wieder. Während unserem Aufenthalt hatten wir schönes und warmes Wetter, aber während der letzten Nacht hat uns der Regen bzw. ein Tief über Sardinien wieder fest im Griff …. Wir fahren auf der SS125 über einen Passo (1010m) nach Dortoli und weiter nach Cala Gonone. Wir wollen im Camping Sardinia stoppen. Der Campingplatz ist vollständig unter Pinien und für den Satellitenempfang absolut nicht geeignet. Wir fahren einen Kilometer weiter und stoppen im einfachen Campingplatz Palmasera. 


Camping Palmasera/Cala Gonone, 21.5.18 – 22.5.18

Anita bei ihrem Hobby = Sudoku

Wir verlassen Cala Gonone nach einer Nacht wieder und fahren ins Landesinnere nach Orgosolo und besichtigen den Ort mit den vielen Wandmalereien.





Nach der Besichtigung fahren wir zurück an die Ostküste und stoppen in der Nähe von Orosei im Camping Cala Ginepro.


Camping Cala Ginepro/Orosei, 22.5.18 – 23.5.18

Die Sanitäreinrichtungen in den sardischen Campingplätzen haben meist noch sehr viel Potential nach oben. In Sardinien hatte bisher einzig der Campingplatz Telis in Arbatax vollständig unseren mitteleuropäischen Ansprüchen genügt! WC-Papier hatte es zudem nur in 3 von 10 besuchten Campingplätzen! Wir verlassen somit den Camping Cala Ginepro, trotz vorhandenem WC-Papier, nach einer Nacht wieder und fahren in Richtung Olbia weiter.

Unterwegs in Budoni möchten wir unsere Prepaid TIM-Simkarte nachladen – leider erfolglos bzw. wir müssen in Olbia einen Centro TIM besuchen. 
Wir fahren bis San Teodoro zum schönsten und kilometerlangen Sandstrand La Cinta und übernachten im gleichnamigen Campingplatz.



Camping La Cinta/San Teodoro, 23.5.18 – 24.5.18

Auch im Camping La Cinta stoppen wir nur für eine Nacht. Wir verlassen San Teodoro am 24. Mai wieder und fahren über Olbia – SIM-Karte aufladen und Food einkaufen – nach Connigione im Norden von Sardinien.
Wir stoppen zum Abschluss von unserer Sardinien Rundreise im Camping Isuledda, treffen bis Sonntag 27. Mai noch einmal Gody und Bea, und machen bis zum 1. Juni eine Woche Ferien im sehr schönen Campinglatz. Die sanitäre Infrastruktur im neuen Gebäude ist top, aber auch bei Tagespreisen von 63 bis 140 Euro pro Stellplatz während der Hochsaison, immer noch ohne WC-Papier und grösstenteils mit 4A Stromanschlüssen!


Camping Isuledda/Connigione, 24.5.18 – 1.6.18
 
Das Wasser im Mittelmeer hat am 26. Mai 23° Grad und der Schreibende geht auch baden!

Am Ende von unserer Sardinien-Rundreise wollen wir noch ein paar Flaschen gesunden sardischen Wein mit nach Hause nehmen. Wir fahren am 29. Mai mit unseren Bikes zum Weingut Surrau in der Nähe von Camping Isuledda. Bei einer Degustation, mit typischen sardischen Spezialitäten, versuchen wir die verschieden Weine der Enoteca Surrau und kaufen beim gehen 6 Flaschen sardischen Weisswein Branu Vermentino 2017. 


Degustation im Weingut Surrau 

Am Mittwoch 30. Mai, nach 2 Tagen mit Wolken und Regen, fahren wir bei sehr schönem Wetter und wieder warmen Temperaturen mit unseren Bikes 22km nach Porto Cervo. Hier an der Costa Smeralda besichtigen wir das kleine Zentrum mit den Edelgeschäften von Porto Cervo. Nach der Besichtigung fahren wir ca. 5km zurück und biegen in Mucchi Bianchi nach Baia Sardinia ab. In Baia Sardinia gehen wir im Restaurant Baia Blu sehr gut Mittagessen. Nach dem Essen fahren wir zum Campingplatz Isuledda in Connigione zurück. Unterwegs im Weingut Surrau kaufen wir noch 6 Flaschen sardischen Rotwein Sincaru Cannonau 2016. Zurück im Camping Isuledda steht der Kilometerzähler von unseren Bikes bei 57km.


im Zentrum von Porto Cervo



Mittagessen in Baia Sardinia