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USA-Westküste / 23. April 2016 - 2. Juni 2016

Vom 23. April bis 2. Juni 2016 sind wir im Westen der USA mit einem Mietwagen unterwegs. Von Frankfurt fliegen wir mit Lufthansa nach Los Angeles und auch wieder zurück. Die Flugdauer ist in beiden Richtungen um die 11 Stunden. In Los Angeles stellen wir unsere Uhren um 9h zurück. Unsere Einreise in die USA, mit ESTA-Visum, haben wir nach einer guten Stunde geschafft.
 
Geplant war, dass wir die USA-Westküste gemeinsam mit unseren deutschen Freunden Jutta und Wolfgang besuchen werden. Leider haben die beiden, wegen einer Iran Studienreise im 2014, bis zur geplanten Abreise, das Visum für die USA nicht erhalten. Auch nach unserer Rückkehr 6 Wochen später wurde das Visum immer noch nicht erteilt – Unglaublich aber wahr! 

      

In Los Angeles startet und endet die Rundreise durch den Westen der USA. Wir besuchen die Staaten Kalifornien, Arizona, Utah, Colorado und Nevada. Beim Wetter hatten wir Schnee (Grand Canyon) und Hitze (Las Vegas & Death Valley), immer wieder Dauernebel (Pacific Coast Highway 1) und somit alle Wetter-Facetten.
 
In den erstgenannten vier US-Staaten hat es eine Vielzahl von staatlichen National Parks und State Parks. Folgende Nationalparks haben wir besucht. In Kalifornien: Joshue Tree, Death Valley, Sequoia, Kings Canyon und Yosemite – in Arizona: Grand Canyon, Antelope, Glen Canyon und Monument Valley – in Colorado: Mesa Verde – in Utah: Arches, Canyonsland, Capital Reef, Bryce Canyon und Zion. Die Parks sind in der Regel über 7000ft (>2100m) und somit muss man bei schlechtem Wetter immer mit Schnee rechnen und die Temperaturen können recht kühl sein. Im Grand Canyon hatten wir am 2. Tag und auch in Durango bei der Abreise sogar Schneefall.
 
Neben den Nationalparks besuchen wir auch die Metropolen im Westen der USA. Neben Los Angeles haben wir Las Vegas, Sacramento, San Francisco und San Diego besucht und besichtigt.
 
In Los Angeles besichtigen die wesentlichen Hotspots der Grossstadt während 2 Tagen – Walk of Fame, Santa Monica, Downtown, Long Beach, etc. Autofahren ist für uns Europäer auf den 5-6 spurigen Freeway‘s je Fahrtrichtung vorerst recht ungewöhnlich. Überholt wird auf den Freeway’s links und rechts und das bei Geschwindigkeiten zwischen 80-100km/h.
 
Unglaublich was wir in Las Vegas alles gesehen haben! Wir haben viele noble Resort mit ihren Casinos besichtigt. Diese Welt ist nicht die unsere, aber man muss den Strip mit den Resorts und den Casinos einmal gesehen haben. Auch in South Lake Tahoe sehen wir nach der Stateline zu Nevada wieder die vertrauten Casinos.
 
San Francisco muss man auch gesehen haben. Die Tops der Sehenswürdigkeiten sind Alcatraz, die Cable Cars, die Golden Gate Bridge, Chinatown und die Serpentinen an der Lombard Street. Die Stadt hat über 40 Hügel und ist sehr Fussgängerfreundlich. Das Leben in SF gehört zu den teuersten weltweit.
 
San Diego, nahe der mexikanischen Grenze, ist die südlichste Grossstadt der Vereinigten Staaten. Wir haben den Old Town San Diego State Historic Park und das Luxushotel Del Coronado ein schönes hölzernes Strandhotel im victorianischen Stil besichtigt.
 
Mit South Lake Tahoe besuchen wir auch das meist angesagte Skigebiet von Kalifornien. Der Ort liegt auf 1901m über Meer unmittelbar an der Stateline zu Nevada und am Tag unserer Ankunft ist die Temperatur nur noch magere 1-3⁰ Celsius. Wir wollten die Aussicht vom Berg Heavenly geniessen, aber die Gondelbahn in das Skigebiet, ist Mitte Mai, leider in Revision. War also nix – wir machen eine Rundfahrt rund um den Lake Tahoe.
 
Im Napa und Sonoma Valley degustieren wir den roten und weissen Wein nur im Hotel Napa Winery Inn. Wir besichtigen stattdessen am freien Tag das schöne Sonoma Valley und die historischen Gebäude von 1850 und später der damaligen Pioneers.
 
Monterey, Santa Barbara und der Pacific Coast Highway 1 haben wir leider mehrheitlich im Nebel gesehen. In Monterey war unser Hotel Portola glücklicherweise, dank der Umbuchung durch das gebuchte Hotel Hilton Garden Inn, direkt im Zentrum und in Santa Barbara waren wir weit abseits vom Zentrum.

Zum Abschluss einige statistische Eckwerte unserer USA-Rundreise: Wir haben während 40 Tagen in 24 Hotels übernachtet und sind mit unserem Chevrolet Traverse LT von/bis Los Angeles total 5150 Meilen, 8288 Kilometer gefahren. Pro Tag sind wir im Durchschnitt 207 Kilometer gefahren. Wir haben für die gefahrenen Kilometer gesamthaft 224 Galonen oder 846 Liter und 10,2 Liter pro 100km verbraucht. Pro Tag haben wir für Benzin 14,5 Franken bezahlt.
 Für Brückenmaut in San Francisco und den Besuch der vielen National und State Parks haben wir 165 Dollar bezahlt. Die Lebenskosten in den USA entsprechen der Schweiz - Für Essen ohne Alkohol haben wir pro Tag 65 Franken bezahlt. Alkohol wird von uns, wie üblich, nicht publiziert.