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Reiseprogramm

VIETNAM TAGE 1 & 2: ZÜRICH – BANGKOK – HANOI


Flug mit Thai Airways über Bangkok in die vietnamesische Hauptstadt, wo wir am Vormittag des zweiten Tages landen. Hanoi ist eine der ursprünglichsten Städte Asiens — die charmante Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bildet seit Jahrhunderten Hanois wirtschaftliches Herz. Mit Velotaxis stürzen wir uns das erste Mal hinein in das Gassengewirr und werden überwältigt und fasziniert zugleich sein! Hunderte von Motobikes bahnen sich den Weg durch das organsierte Verkehrschaos und erste exotische Gerüche aus den typischen Strassen-Garküchen wecken unseren Geruchssinn. Die Tour führt uns vorbei am Hoan Kiem See, der berühmteste der insgesamt 110 Seen der Stadt, welcher Alt-Hanoi vom einstigen französischen Kolonialviertel trennt und auf welchem der Ngoc Son Tempel auf einer lieblichen kleinen Insel thront. Bevor wir beim Willkommensdinner auf die gemeinsamen bevorstehenden Tage anstossen, geniessen wir eine exklusive Aufführung des traditionellen Wasserpuppentheaters. Der Künstler Phan Thanh Liem, welcher sein ganzes Leben als Puppenmacher und –spieler der Erhaltung dieser einzigartigen Volkskunst widmet, lädt uns in sein Haus ein, wo er uns alles über diese altehrwürdige Form des Unterhaltens erzählt. Im Anschluss können Sie sich auch selber als Puppenspieler versuchen.
 

VIETNAM TAG 3: HANOI


Am Vormittag wandeln wir mit Peter Achten auf den Spuren von Onkel Ho: Besuch des monumentalen Ho Chi Minh-Mausoleums sowie des — im Vergleich zum prachtvollen Denkmal aus Marmor — sehr dezenten hölzernen Pfahlhauses, wo Ho sich zwischen 1958 und 1969 zeitweise aufgehalten haben soll. Im Anschluss gelangen wir zu weiteren Wahrzeichen der Stadt. Die Besuche der ältesten Pagode Hanois sowie des Tempels der Literatur dürfen dabei nicht fehlen. Dieser von Kaiser Thánh Tông 1070 erbaute konfuzianische Anlagekomplex stellt die erste Akademie des Landes dar und diente noch bis 1915 als Bildungsstätte der Mandarine und einstigen Aristokratie. Nach dem typischen Noodle-Lunch aus Hanois Garküchen erfahren wir im Geschichtsmuseum mehr über das Leben und die Kultur der Vietnamesen und bestaunen das Opernhaus aus der französischen Kolonialzeit.  
 

VIETNAM TAG 4: HANOI – LAO CAI


Am Morgen erkunden wir den Dong Xuan Markt, der älteste überdachte Markt Hanois. Eine Vielzahl an Produkten werden hier angeboten — wir erleben die vietnamesische Esskultur und erfahren mehr über die Bestandteile der beliebtesten Gerichte des Nordes. Nach diesem Erlebnis steht der restliche Tag für eigene Entdeckungen zur freien Verfügung. Die Grossstadt mit über 7 Millionen Einwohnern bietet unzählige Möglichkeiten dazu! Noch vor dem Dinner treffen wir uns für ein Gespräch auf der Schweizer Botschaft, wo wir mehr über die Zusammenarbeit zwischen unserem Heimatland und Vietnam erfahren. Nach dem gemeinsamen Abendessen in einem traditionellen Restaurant besteigen wir den Nachtzug in Richtung Nordwesten. Wir werden auf unserem Rückweg sehen, dass es eigentlich auch schneller gehen würde — jedoch bieten Zugfahrten in Vietnam spannende Einblicke in das tägliche Leben und sind nebst dem Motobike die authentischste Fortbewegungsart der Vietnamesen. In 4er Schlafabteilen tuckern wir gemächlich im Dunkeln zuerst geradewegs durch diverse Wohngebiete der Hauptstadt — in der sogenannten Eisenbahn-Gasse befinden sich die Wohnhäuser knapp ein Meter von der Bahnstrecke entfernt — über die historisch bedeutende und von Eiffel gebaute Long Bien-Brücke entlang des Song Hong Flusses bis nach Lao Cai.
 

VIETNAM TAG 5: LAO CAI – SAPA


Nach 340 Bahnkilometern erreichen wir frühmorgens den Bahnhof Lao Cai. Bevor wir uns nach Sapa aufmachen, werfen wir einen Blick über die Grenze. Am modernen Übergang zwischen Vietnam und der chinesischen Südprovinz Yunnan erläutert uns Peter Achten die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Eine kurvenreiche Strasse windet sich an den steilen, terrassierten Hängen der Hoang Lien Son-Gebirgskette entlang gegen Westen. In Sapa Town angekommen, Kleinstadt mit 38‘000 Einwohner und „Mountain Resort“ zugleich, geniessen wir bei guten Wetterverhältnissen die Aussicht auf den spektakulären Gipfel des Fan Si Pans, mit seinen 3‘143 m.ü.M. der höchste Berg Vietnams. Wir schlendern durch den Stadtkern über den Markt und lernen bereits die ersten ethnischen Minderheiten kennen. Anschliessend fahren wir die letzten Kilometer weiter südlich, durch verschiedene Dörfer, wo das Leben noch draussen stattfindet, entlang unzähliger Reiseterrassen, bis wir schliesslich die traumhaft oberhalb eines Hügels gelegene Ecolodge erreichen mit fantastischem Blick über das ganze Tal. 
 

VIETNAM TAG 6: SAPA – HOANG LIEN – SAPA


Wir fahren in entlegene Teile des Hoang Lien National Parks, wo die Mehrheit der Bevölkerung zu den Red Daos gehören. Auf einer Wanderung machen wir in Nam Cang einen halt um die Dorfschule zu Besuchen — einzige Institution weit und breit. Weiter besuchen wir eine Silberschmiede und können unsere Strickfähigkeiten testen, für welche die Frauen der Red Daos berühmt sind. Bei der Einladung zum Tee bei einer Familie lernen wir mehr über das Alltagsleben sowie ihre Gesellschaftsordnung und Bräuche. Idyllisch neben dem Fluss, nehmen wir unser Mittagessen ein. Nach dieser Stärkung geht es weiter nach My Son, wo wir beim Spaziergang durch das Dorf dem Xa Pho Volkstamm begegnen, der kleinsten ethnischen Minderheitsgruppe Vietnams. Diese haben im Vergleich zu den anderen Volksstämmen einen sehr geringen Lebensstandard und leben hauptsächlich von dem, was die Natur zu bieten hat. Nach diesem erlebnisrechen Tag steht der restliche Nachmittag zur freien Verfügung — zum Beispiel um bei einem Drink auf der Terrasse unserer Lodge das wunderbare Panorama zu geniessen — dzô, Prost!
 

VIETNAM TAG 7: SAPA – HANOI


Der Blick schweift nochmals aus dem Fenster um die malerischen Aussichten, die Wasserbüffel auf den Reisfeldern und die Bauern mit ihren Kegelhüten zu beobachten, während wir zurück nach Sapa fahren. Dank der im September 2014 eröffneten Schnellstrasse, welche Lao Cai und Hanoi verbindet, erreichen wir die Hauptstadt Vietnams — anstelle der 12-stündigen Bahnfahrt — bereits innerhalb von fünf Stunden zwar viel schneller, dafür mit weniger Lokalflair. Der restliche Tag kann individuell gestaltet werden — ein letzter Spaziergang durch Hanois Altstadt Gassen-Gewirr lässt sich wohl keiner nehmen.  
 

VIETNAM TAGE 8 & 9: HANOI – HALONG – HANOI – HUE


Die vielleicht spektakulärste Sehenswürdigkeit Vietnams erwartet uns: die Halong-Bucht mit ihren über 3‘000 Kalksteininseln aus verkarsteten Felsnadeln, Bergkegeln und Zuckerhüten. Die Fahrt zum 150 km entlegenen Hon Gai-Hafen, wo wir unsere Kabinen auf der exklusiv für unsere Gruppe gecharterten Holzdschunke für eine Nacht beziehen, vergeht wie im Flug, da es keine bessere Unterhaltung gibt, als aus dem Fenster zu schauen und die Menschen bei ihren alltäglich anfallenden Arbeiten zu beobachten. Um die Mittagszeit erreichen wir Halong und starten nach einem Erfrischungsgetränk unsere Kreuzfahrt durch die vorgelagerte Bucht. Klein, gross, mit oder ohne Höhlen, scharfkantig oder wie sanfte Hügel sehen die Inseln aus und wirken wie zufällig und mit grosser Leichtigkeit von Zauberhand ins Meer gestreut — ein Naturspektakel der Extraklasse! Unterwegs haben wir die Möglichkeit, auf einem Landgang die Sung Sot Grotte mit ihren jahrhundertealten Stalagmiten und Stalaktiten zu besichtigen. Ebenfalls bietet der Stopp auf der Titop Insel mit ihrem schönen Strand die perfekte Gelegenheit für einen Sprung ins kühle Nass! Daneben sorgt sich die Crew um unser leibliches Wohl und bringt die frischesten Leckereien aus dem Meer auf den Tisch. Ein Sundowner auf dem Deck unserer Dschunke rundet den Tag ab — und lässt die Bucht nochmals in den schönsten Farben erstrahlen. Peter Achten erklärt uns den wirtschaftlichen Aufschwung Vietnams und setzt diesen in einen asiatischen Kontext. Am Nachmittag des zweiten Tages kehren wir zurück nach Hanoi um in einer Flugstunde Hue zu erreichen, wo wir am Abend landen.
 

VIETNAM TAG 10: HUE (FLUSSFAHRT DURCH DIE GESCHICHTE)


Die Zitadelle, die Kaiserstadt Hoang Thanh, die Verbotene Purpurne Stadt Tu Cam Thanh sowie die Kaisergräber sind die bedeutesten Sehenswürdigkeiten Hues. Unser Bootausflug auf dem pittoresken Parfüm-Fluss bringt uns zur siebenstöckigen Thien Mu-Pagode, zur imperialen Zitadelle und zu den weitläufigen Grabstätten der vietnamesischen Kaiser Kai Dinh und Tu Duc. Beim Besuch eines kleinen Familienbetriebs blicken wir hinter die Kulissen der Herstellung von Räucherstäbchen und lernen das Alltagsleben der Dorfbewohner kennen. 
 

VIETNAM TAG 11: HUE (KULINARIK LIVE)


Heute Vormittag stürzen wir uns ins Getümmel des berühmten Dong Ba-Marktes. Bei vielen Vietnamkennern gilt er als Schönster des Landes und auch für uns heisst es: „Märten“ mit Händen und Füssen! Unser lokaler Guide führt uns gekonnt durch das Gewirr von einzigartigen Produkten wie Truoi-Beeren, Tuan-Tee oder Kegelhüten mit eingewobenen Gedichten, hergestellt von den Frauen des Handwerkdorfes Phu Cam. Nach diesem betörenden Ausflug mit allen Sinnen wagen wir uns selbst an die verführenden Speisen, Gewürze und Früchte heran. Unter fachkundiger Anleitung bereiten wir heute unser Mittagessen selber zu und zum Abschluss unseres Kochkurses steht eine verblüffende Food Carving-Vorführung auf dem Programm. Der Nachmittag und Abend stehen im schmucken Hotel im schönen Garten oder am Pool zur freien Verfügung.
 

VIETNAM TAG 12: HUE – DA NANG – HOI AN


Der schönste Teil des sogenannten Wiedervereinigungs-Expresses, welcher auf einer Strecke von 1‘700 km Ho Chi Minh City mit der Hauptstadt Hanoi verbindet, legen wir mit dem Zug zurück. Die Bahnstrecke von Hue nach Da Nang kann dabei kaum spektakulärer sein — wir schlängeln uns um den berühmten Wolkenpass, Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden Vietnams, mit Blick auf die schroffe Küste des südchinesischen Meeres und sind mitten drin im Leben der Vietnamesen! Das eine oder andere Huhn, Reissäcke und vieles mehr an „Mitbringseln“ sind auf dieser gut 100 km Fahrt keine Seltenheit — zumal wir in der Holzklasse mitten drin sind im täglichen Leben der Vietnamesen. In Da Nang kommen wir in den Genuss einer Expertenführung durch das mit über 300 Exponaten aus dem 7. bis 15. Jahrhundert sehenswerte Cham-Museum. Mit dem Bus geht es weiter nach Hoi An, ein Städtchen so romantisch und quietschbunt, dass es schon fast kitschig ist — aber auch wir werden es Hoi An nicht verübeln! Beim Spaziergang durch die liebliche Küstenstadt mit ihren alten Quartieren und den allseits präsenten Lampions werden selbst die hartgesottensten nostalgisch — man könnte meinen, die Zeit sei 1860 stehen geblieben. Nach dem Abendessen verabschieden wir uns von Peter Achten. 
 

VIETNAM TAG 13: HOI AN – DA NANG – HO CHI MINH CITY


Beim geführten Spaziergang der im 16. bis 18. Jahrhundert unter dem Namen Faifo, was übersetzt so viel wie „Geschäfte am Meer“ bedeutet, bekannten und führenden Hafenstadt Südostasiens erfahren wir mehr über deren Geschichte und bewundern die alten Holz- und Ziegelhäuser. Wie zum Beispiel das Handelshaus Tan-Ky, welches bald 200 Jahren von den Nachfahren einer Familie bewohnt wird, die aus Südchina nach Faifo kam und ihren Wohlstand dem Handel von Tee, Zimt und Areca-Nüssen verdankt. Sehenswert ist auch die 18 m lange überdachte Holzbrücke, welche das japanische mit dem chinesischen Viertel verband. Die Non-Profit-Organisation Reaching Out Arts & Crafts wurde im Jahre 2000 von einer Gruppe von behinderten Kunsthandwerkern gegründet — beim Besuch der Werkstatt können wir den talentierten Menschen bei der Arbeit über die Schultern schauen. Wer will, kann anschliessend im dazugehörigen Café ein einmaliges Erlebnis geniessen: Im wunderschönen eingerichteten Altstadthaus wird man von Taubstummen äusserst freundlich bedient — und dazu angehalten nicht zu sprechen, sondern die Stille und einzigartige Atmosphäre bei einer Tasse Tee oder Kaffee — natürlich ganz nach dem Fairtrade-Prinzip — mit hausgemachten „Guezli“ zu geniessen. Danach heisst es: Szenenwechsel! Von den malerischen Gassen geht es mit dem Flugzeug direkt ins geschäftige Treiben der Millionen-Metropole Ho Chi Minh City. Weder französisch, noch amerikanisch, aber auch nicht typisch „asiatisch“ — das alte Saigon ist eine Mischung aus allem und zeigt sich gegenüber Besuchern sehr westlich, liberal und konsumorientiert. Ein Drink auf der Dachterrasse des berüchtigten Hotel Rex, dem einstigen Treff der Kriegsberichterstatter aus aller Welt, bietet sich an um einen ersten Überblick der glitzernden Stadt zu erhalten. 
 

VIETNAM TAGE 14 & 15: HO CHI MINH CITY – CAI BE – CAN THO – CHAU DOC


Von den Höhen des Tibet-Plateaus fliesst der mächtige Mekong durch sechs verschiedene Länder und mündet nach einer Reise von 4‘500 km südlich von Ho Chi Minh City in acht Armen ins Meer. Die nächsten zwei Tage verbringen wir im Mekong-Delta und durchstreifen diese lebensspendende Wasserader für Millionen von Menschen. Eine 2,5-stündige Busfahrt bringt uns nach Cai Be, eine reizvolle Kleinstadt mit Obst- und Gemüsegärten und traditionellen Handwerksbetrieben. Auf der Bootsfahrt beobachten wir das Alltagsleben der Menschen auf dem Fluss und besuchen ein Familienunternehmen, welches Reispapier und vietnamesische Cornflakes — beides wesentliche Bestandteile der genüsslichen vietnamesischen Küche — hergestellt. Wir erleben hautnah wie Reis, Gemüse und Früchte aller Art auf den aussterbenden schwimmenden Märkten gehandelt werden und die Laderäume der bunten Holzboote zum Teil bis zum Anschlag mit exotischen Waren gefüllt sind. Und wenn der Platz doch nicht reicht, türmen sich die Berge aus Zuckerrohr, Kokosnüssen, Bananen, Mangos und Ananas an Deck. Dass dabei die einen oder anderen schwimmenden Marktstände schwerfällig und mit abenteuerlichem Tiefgang durch die Fluten gleiten, gehört schon fast zum Alltagsbild dazu. Weiter geht es nach Can Tho, mit Abstand die bedeutendste Stadt des Deltas und wichtiges kommerzielles Zentrum. Bei der Fahrt nach Chau Doc — die letzte Etappe unseres Mekong-Ausfluges — erkunden wir religiöse Stätten wie den Tempel von Lady Xu, die Tay An Pagode sowie eine Moschee in einem Cham Dorf und besichtigen eine Fischzuchtanlage.
 

VIETNAM TAGE 16 & 17: CHAU DOC – HO CHI MINH CITY – SIEM REAP


Auf dem Rückweg nach Ho Chi Minh City machen wir einen Stopp in Sa Dec, um uns das im alten, sino-französischen Stil gebauten Haus des Huynh Thuy Le genauer anzuschauen. Zurück in der heimlichen Hauptstadt testen wir, was diese kulturell zu bieten hat. In der 1899 vollendeten Oper sind für unsere Gruppe die besten Plätze für ein Spektakel der Extraklasse reserviert! Die A O Show zeichnet sich durch seine traditionellen Musik-, Tanz- und Akrobatikeinlagen mit grossartigen Choreographien und verblüffenden optischen Illusionen aus. Am nächsten Morgen bilden das lebhafte Chinatown, das eindrückliche Kriegsmuseum und der Wiedervereinigungspalast den Abschluss unseres Vietnam-Aufenthaltes. Bevor wir Vietnam aber ganz Adieu sagen, nehmen wir unser Mittagessen im Koto-Restaurant ein, in dem Strassenkindern eine Ausbildung ermöglicht wird. Eine Flugstunde bringt uns nach Siem Reap im Königreich Kambodscha. Das fruchtbare Ackerland und ausreichende Wasservorräte waren die Gründe dafür, dass Angkors Herrscher hier ihre Königsstädte und Tempel bauten. Der beschauliche Ort hat heute vor allem als Ausgangspunkt für Ausflüge zu den sagenhaften Anlagen von Angkor Bedeutung erlangt. Für die letzten drei Nächte beziehen wir unsere Zimmer in einem schönen Boutique-Hotel mit eleganter Khmer-Architektur, einem Aussenpool und einem Wellnessbereich.
 

KAMBODSCHA TAGE 18 & 19: SIEM REAP – ANGKOR – SIEM REAP


Ein Angkor Kenner führt uns die nächsten zwei Tage — entgegen der Besucher-ströme — gekonnt durch die weltberühmten Tempelanlagen und scheut sich dabei nicht, sein breites Wissen weiterzugeben. Angkor Wat mit seinen fünf Türmen und den weitläufigen Galerien ist mit Abstand die bekannteste Tempelanlage. Wir lassen uns anstecken von den Ruhe ausstrahlenden steinernen Gesichtern, welche von den Aussenwänden des Bayon Tempels herunterlächeln. Imposant zeigt sich uns auch die Ta Prohm Tempelanlage, welche von den mächtigen und doch scheinbar sanften Wurzeln der Würgefeigen und Kapokbäume verwachsen ist. Banteay Srei, der einzigartige Mikrotempel aus rosarotem Sandstein, besticht dahingegen mit seinen äusserst kunstvollen und detaillierten Steinornamenten. Neben der Besichtigung dieses erhabenen Weltkulturerbes bleibt aber auch Zeit, am Pool zu entspannen und sich mit anderen spannenden Projekten auseinanderzusetzen. So besuchen wir zum Beispiel eine Künstlerwerkstatt, ein lokales Modeunternehmen und ein Schulprojekt für benachteiligte Kinder. Traditionelle Apsara-Tanzvorführung im kleinen Rahmen sowie das Abschlussdinner mit Khmer-Fusion Küche runden die ereignisreichen Tage ab.
 

KAMBODSCHA TAGE 20 & 21: SIEM REAP – TONLE SAP – SIEM REAP – BANGKOK – ZÜRICH


Zum Abschluss der Reise ist ein Abstecher zum Tonle Sap See geplant. Die private Flussfahrt bringt uns zu den Fischern und zu ihren auf Pfählen befestigten Häusern, die aufgrund der saisonal bedingten Unterschiede der Wassertiefe wie schwimmende Häuser aussehen. Zurück an Land, bleibt noch etwas Zeit letzte Souvenirs einzukaufen, bevor wir abends die Heimreise in die Schweiz via Bangkok antreten, wo wir am nächsten Morgen früh in Zürich landen.